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"DER POST VOM HOTEL"

Vielfältige und aussergewöhnliche Sommeraktivitäten in Leukerbad

Veröffentlicht am 8. Juli 2015

In die Berge – Sinnbild der Schweiz – fahren Sie gewöhnlich im Winter zum Skilaufen. Dabei haben sie im Sommer viel mehr zu bieten, als Sie sich vorstellen können. Die Temperaturen steigen? Dann begeben Sie sich in die Höhe, um die reine und erfrischende Bergluft zu geniessen und ein fast unerschöpfliches Freizeitangebot zu nutzen.

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Sommer in Leukerbad

 Leukerbad bietet zu jeder Jahreszeit, unabhängig vom Wetter, ein Freizeitangebot, das für jeden etwas zu bieten hat – egal wie alt oder wie sportlich man ist. Ob Sie Liebhaber extremer Sportarten, Wanderer, oder auf der Suche nach Entspannung sind, Sie werden ein Angebot finden, das Sie begeistern wird.

Gerade im Sommer ist das Angebot besonders vielfältig. Es reicht von traditionellen Sportarten über das Mountainbiken oder Klettern bis hin zu völlig neuartigen Aktivitäten, wie zum Beispiel Discgolf oder dem Monstertrotinett. In der Kombination mit Thermalbädern werden Ihnen diese körperlichen Aktivitäten neuen Schwung verleihen und zur Erholung beitragen. Sport, Entspannung und Wellness bilden eine ideale Einheit für einen massgeschneiderten Urlaub.

Leukerbad verfügt über Wanderwege mit einer Länge von mehr als 200 km und über 19 markierte Mountainbike-Strecken, die von Frühling bis Herbst benutzbar sind und deren Schwierigkeitsgrad Sie sich nach Belieben aussuchen können. Ob Sie sich nun für die „Light-Version“ entscheiden und sich mit der Seilbahn auf den Gipfel bringen lassen, um die Abfahrt zu geniessen, oder ob Sie sich anstrengen möchten, die Strecken bieten eine unendliche Vielfalt – rauf oder runter. Die Radwege sind übrigens auch mit E-Mountainbikes befahrbar.

Anmerkung: Das Hotel Le Bristol wurde von der hotelleriesuisse als Bike-Hotel zertifiziert. Es bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit, sich nach Ihrem Ausflug im Thermalwasser seiner privaten Quelle zu erholen – ganz gleich, wie sehr Sie sich angestrengt haben.

Wanderungen, die Sie gemacht haben müssen

Zwei Wege zeichnen sich durch ihren didaktischen Anspruch aus: zum einen der Quellenweg, und zum anderen der Thermalquellensteg durch die Dalaschlucht. Dieser Weg verläuft mehr als 4 m über dem Wildbach und führt zu einer Hängebrücke mit Blick auf einen spektakulären Wasserfall mit einer Höhe von über 35 Metern, wo auch die Thermalquellen entspringen. Von Informationstafeln und durch eigene Beobachtung erfahren Sie alles Wissenswerte über das Wasser von Leukerbad.

Wer Gipfel erklimmen möchte, macht sich an die Besteigung des Torrenthorn, dessen Gipfel fast 3.000 m hoch ist. Die Besteigung wird durch die Torrent-Seilbahn erleichtert, die auf eine Höhe von 2.310 Meter führt. Wenn Sie auf dem Gipfel angekommen sind, der den Namen „Königin des Wallis“ trägt, werden Sie durch das herrliche Panorama belohnt.

Für einen Ausflug ans Wasser empfehlen sich der vom Gemmipass leicht erreichbare Daubensee sowie der zwischen Gemmi und Torrent gelegene Majingsee, beide laden Jung und Alt zur Erfrischung ein. Die Harmonie dieser Landschaft und das Panorama lassen Sie rasch den Alltagsstress vergessen, um neue Kraft zu tanken.

Auch Geschichtsliebhaber kommen nicht zu kurz. Die Wanderung über die Albinenleitern, der Römerweg sowie der Kapellenweg werden Ihre Neugier wecken.

Klettersteig, extreme und ausgefallene Sportarten

Der Klettersteig (lateinisch „via ferrata“ für „eiserner Weg“) ist eine sportliche Herausforderung und führt an einer Felswand entlang, die mit Seilen, Leitern und Rampen versehen ist, sodass das Klettern erleichtert und die Sicherheit der Benutzer optimiert wird. Diese Aktivität stellt eine Mischform zwischen Wandern und Klettern dar.

Leukerbad verfügt über den längsten Klettersteig der Schweiz, entlang den majestätischen Felswänden des Daubenhorn. Er umfasst 216 Meter Leitern, über 2.000 Meter Stahlseile und erfordert 8 Stunden bei einem Höhenunterschied von 1.000 Metern. Nur erfahrene Menschen sollten sich hier heranwagen, denn der Klettersteig ist als ED (Extrem Difficult) eingestuft.

Wenn es nicht ganz so schwierig sein soll, bietet sich eine einfachere Alternative in Form des Erlebnisklettersteigs an. Er besitzt einen mittleren Schwierigkeitsgrad, ist 800 Meter lang, und überwindet eine Höhendifferenz von 30 Metern. Er ist für sportliche Menschen jeden Alters und auch für Familien geeignet. Sie können sich dabei mit der Aktivität vertraut machen, aber nicht ohne ein wenig Nervenkitzel zu erleben.

Die Kitesurfer wissen ihrerseits die erfrischende Umgebung des Daubensees zu schätzen, der sich ideal für ihren Sport eignet.

Das breite Freizeitangebot von Leukerbad umfasst auch einige ausgefallene Sportarten, wie zum Beispiel Discgolf, bei dem Golfclubs und -bälle gegen eine Frisbeescheibe eingetauscht werden, oder das Fahren mit einem geländegängigen Monstertrotinett mit riesigen Reifen, das ideal für eine Abfahrt vom Torrenthorn nach Leukerbad geeignet ist. Oder auch der Slackline-Park auf der Gemmi, in dem Sie auf gespannten Gurtbändern Ihren Gleichgewichtssinn erproben können.

Ob Sie nun nach Leukerbad kommen, um sich auszutoben, oder um Entspannung zu suchen, Sie werden hier immer eine Beschäftigung finden, die Ihnen Spass macht. Dies verspricht einen unvergesslichen Aufenthalt, der Entspannung mit Vitalität verbindet! 

(MG)

 

Der post vom hotel

Zurück zu den Ursprüngen – Geschichte der Quellen Leukerbads

Veröffentlicht am 4. Juni 2015

Leukerbad wurde bereits von den Römern für seine Quellen mit therapeutischen und belebenden Eigenschaften geschätzt. Aber erst im 14. Jahrhundert wird das Dorf, unter dem damaligen Namen „Boez“, zu der eigenständigen Gemeinde, deren Ruf von den Thermalquellen geprägt werden soll. Mit seinen 3.9 Millionen Litern Wasser, die täglich aus dem Boden sprudeln, ist die Station heute das grösste Thermalismus- und Wellness Zentrum Europas.

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700 Jahre Thermalismus

Geschichte und Entwicklung von Leukerbad sind eng mit den Quellen verbunden. Das älteste Dokument des Stadtarchivs stammt aus dem Jahr 1315 und erwähnt ausdrücklich die Thermalbäder und einen Weg der dorthin führt – „via, qua itur ad balnea“. Damals war Leukerbad noch ein kleines Dorf und es sollte noch Jahrhunderte dauern bis sich erste Strukturen entwickeln.

1501 erlebte das Dorf seinen ersten Besucherstrom, ausgelöst durch Bischof Matthäus Schiner dem damals die Rechte an den Bädern gehörten. Er investierte in die Bäder und verbreitete den Ruhm der kleinen Station weit über ihre Grenzen hinaus; dabei bewarb er die heilenden, thermalen Kuren auf seinen Reisen quer durch Europa.

Die Rechte an den Quellen wechselten häufig den Besitzer bevor sie, im Jahre 1682, Eigentum von Leukerbad wurden. Aber erst ab dem 19. Jahrhundert gewinnt die Station, dank dem Bau von Zufahrtsstrassen und anderen Einrichtungen, an Bedeutung, gemeinsam tragen sie zur Entwicklung von Hotellerie und Tourismus bei. Heutzutage ist Leukerbad eines der renommiertesten Wellness Zentren.

Die Thermalquellen, Schatz der Berge

Leukerbad hat 65 im Grundbuch eingetragene Quellen, von denen derzeit 8 zu therapeutischen oder vitalisierenden Zwecken genutzt werden. Diese wertvollen, natürlichen Ressourcen haben das ihre zur Förderung des Tourismus beigetragen und den Ruf der Station geprägt. Was also sind die positiven Eigenschaften und woher kommt die wohltuende Wirkung des Thermalwassers?

Unter Thermalquelle versteht man eine Quelle die dem Grundwasser entspringt und mit mindestens 20 Grad aus dem Fels austritt. Es handelt sich dabei um Wasserstellen, deren Temperatur bis zu 51 Grad betragen kann, wie z. B. im Fall der St. Lorenzquelle.

Dieses kostbare Nass ist das Ergebnis einer über 40-jährigen Reise durch unterirdische Fliesswege. Das Thermalwasser beginnt seine Reise im Osten des Dorfes, zwischen Majing- und Torrenthorn, auf Höhe des Wyss- und Schwarzsees. In ca. 3000 Meter Höhe tritt das Regenwasser durch ein Netzwerk von Rissen und Spalten in den Berg ein und versickert bis zu einer Tiefe von 500 m unter den Meeresspiegel. Während dieser Reise durch das Gestein reichert sich das Wasser mit vielen Mineralien wie Calcium, Natrium, Eisen und Fluor an. Und kehrt dann, als Thermalwasser an die Oberfläche zurück, als eine der vielen Quellen Leukerbads.

N.B. Das Hotel Le Bristol verfügt über seine eigene Thermalquelle, die ihr Wasser am Standort „Baronmatte" auf 1.360 m über dem Meeresspiegel, bei einer Temperatur von 31 ° C sprudeln lässt. Sie ist ausschließlich den Hotelgästen gewidmet.

Die heilende Wirkung des Thermalwassers

Schon seit jeher zieht der Thermalismus die Menschen an, sei es durch seine medizinischen Eigenschaften, die man sich bei Kuren zu eigen macht, durch seine Detox-Effekte oder um Stress entgegenzuwirken mit dem wir heute konfrontiert sind.

Thermalwasser hat eine stimulierende Wirkung auf den Körper. Seine Wärme entspannt die Muskeln und verbessert die Elastizität der Gelenke, was zu einer Linderung von Arthrose Beschwerden führt. Das Calciumsulfat welches in Leukerbad’s Thermalwasser enthalten ist, wird von der Haut absorbiert und lindert rheumatische und neurologische Beschwerden.

Diese Wasser hat auch eine spürbar positive Wirkung auf die Psyche. Durch seine entspannenden und erholsamen Eigenschaften hilft es, sich gegen moderne, durch Stress hervorgerufene Beschwerden, zu wappnen.

Als veritable alpine Energiequelle für Körper und Geist hört das Thermalwasser nicht auf uns Gutes zu tun.

(MG)